Goatfarm Tobago

Goatfarm Tobago
Ziegen im Freilauf

Dienstag, 1. Januar 2013

Neujahrsgruss und dies ist mir wichtig.....


Bananen Schokoladenkuchen als Weihnachtskuchen dekoriert
Vor einiger Zeit habe ich auf meiner Facebook page (klick hier ) den folgenden Artikel aus dem Netz ueber die Verwendung von  Margarine ( klick ) in der Kueche oder als Nahrungsmittel veroeffentlicht. Leider nur in Englisch.
Ich habe keinen gleichwertigen Artikel in Deutsch gefunden.

Schaut doch auch einmal auf meine FB page und klickt auf gefaellt mir. Das waere super !

Ich denke im Sinne einer gesunden Ernaehrung ist es wichtig den Artikel auch in meinem Blog zu veroeffentlichen. Ich bin kein Fanatiker und esse sicher auch mal etwas was nicht so gesund ist. Eines aber  wuerde ich nie essen oder verarbeiten und das ist Margarine Brrrrr!!!!

Eine liebe Leserin meines Blogs hat um das Rezept des Birnenkuchens gebeten. Deshalb war es mir ein Anliegen den obigen Artikel  vorab einzusetzen.
Bitte nie, nie , nie Butter durch Margarine ersetzen. Als Fett in der Kueche verwende ich nur ein gutes Pflanzenoel das man zum Anbraten & Kochen besser erhitzen kann oder geklaerte Butter ( Butterschmalz, hier Ghee )

Hier nun das einfache Ruehrteig Rezept vom Birnenkuchen mit Schokolade fuer eine grosse Springform, 28 cm. Natuerlich kann man das Rezept auch haelfteln fuer eine kleinere Form. Es macht auch nichts wenn der Kuchen etwas flacher wird, die Fruechte halten ihn saftig.

350 g. Butter ( Zimmertemperatur )                   schaumig schlagen
350 g. Brauner Zucker                                      unterruehren
6-8 Eier ( je nach Groesse,  auch                       nach und nach dazugeben  ruehren bis Zucker fast                 Zimmertemperatur )                                           geschmolzen   
                     
350-400 g. Weizenmehl ( 200g. weisses
150-200g.Weizenvollkornmehl )                      
1 Tuetchen Backpulver                                      mit dem Mehl sieben mit
30 g. Kakaopulver                                             gut vermischen und unter die Butter Eimasse ruehren.

In die  ausgefettete Form, den Boden der Form eventuell mit Pergamentpapier auslegen, einfuellen.

5-6 Birnen ( je nach Groesse )                            schaelen, faecherformig in den Teig leicht eindruecken.

Im vorgeizten Ofen bei 180 Grad 1 Stunde backen. Bei Reduzierung des Rezeptes auch die Backzeit verringern. Hoelzchenprobe machen.
Den fertigen Kuchen mit vorsichtig erwaermter Kuverteure bestreichen und mit gehobelten, in der trockenen Pfanne leicht geroesteten Mandeln bestreuen.

Anmerkung : Die Zuckermenge nicht verringern Brauner Zucker hat weniger Suesskraft.
Die Birnen koennen auch aus der Konserve kommen. Ich habe eine feste Sorte gefunden ( hier wachsen keine frischen ) die nach dem Backen nicht matschig ist.

Lasst es euch schmecken.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Die letzten Wochen im Jahr 2012.

Soviel ist passiert, natuerlich Gutes und Stressiges, Dramatisches und Normales fuer diesen Teil der Erde.

Ich bin froh das die Weihnachtstage vorbei sind..
Wie letztes Jahr und auch das Jahr zuvor war ich alleine.
Es ist nicht ganz so schlimm denn eine richtige Weihnachtsstimmung will hier  nicht aufkommen. Ausserdem ist diese Zeit mit viel Arbeit fuer mich verbunden. Die Menschen kaufen auch hier wie verrueckt ein.
Ich mache meine besten Umsaetze in diesen zwei Wochen des Jahres. Ich kann nicht schnell genug Ware in die Supermarktkuehlregale nachschieben. Jetzt beginnt auch unsere Hochsaison.

Zur Belohnung machte ich mir wie immer selbst ein Geschenk. Nichts unnuetzes natuerlich sondern etwas was ich in meinem Geschaeft einsetzen kann. In diesem Jahr war es Groesseres aber etwas was ich schon lange haben wollte. Ich muss darueber berichten weil es so fuer mich aufregend ist nun endlich diese Dinge zu besitzen.   Eigentlich sind es mehrere Teile. Hier schon mal das erste Teil.

Eine Kitchen Aid. Die groesste die es gibt. Leider hat das Geld nicht gereicht um einen gewerblichen Teigkneter zu kaufen. Aber dies ist schon mal ein Anfang. Sie knetet wunderbar und in Windeseile hat man den Teig fuer 4 - 5 kleine Brote hergestellt.

Jetzt aber zum besten Teil der Anschaffung mein lange ertraeumter Konvektionsofen. Natuerleich ein Geraet aus Deutschland.

                                                                                                                                   


Schade, leider etwas verwackelt. Auch hier nur das kleine Modell. Die groesseren Geraete kosten ein Vermoegen. Fuer mich in Trinidad & Tobago Dollar mehr als das 8fache.

Die ersten Brote sind schon gebacken und ich glaube so mansch einer wird sich hier ueber ein gutes Brot freuen.

Das Fabrikbrot das man auf der Insel kaufen kann ist eine Zumutung und muesste wegen der vielen Chemikalien eigentlich mit einem roten Totenkopf darauf und der Bezeichnung Gift verkauft werden.


Die ersten Produkte.

Ein gesundes Vollkorn Weizenbrot mit Molke & Sonnenblumenkernen gebacken.

Roggenmischbrot mit Sauerteig ist in Planung.








Hier noch eine Neuanschaffung fotografiert mit mir als Schattenbild im Glas zu sehen.

Ein Kuchenkuehlgeraet.
All dies habe ich schon angeschafft damit die Einrichtung des kleinen Cafes wahr werden kann.

Die kleine Vitrine muss noch einen Stand bekommen und darin eingebaut werden.

Ab dem naechsten Jahr wird es auch noch neue Produkte im Milchbereich geben. Ich habe mir fest vorgenommen den allseits beliebten Quark in den Supermaerkten anzubieten. Den passenden Namen muss ich mir noch ausdenken, denn hier kennt man keinen Quark. Wenn er sich gut verkauft wird es davon auch eine Tzatzikiausfuehrung geben.
Ebenso habe ich einige Desserts geplant, die dem Joghurt den Rang ablaufen sollen. Das Problem ist, die richtige Verpackung zu finden

Ein Kuchen den ich kuerzlich gebacken habe. Schokoladen Birnenkuchen von Vollkornweizenmehl mit geroesteten Mandeln.
Ich konnte die Finger nicht davon lassen !!!

Die etwas dramatischeren Geschichten lasse ich von Till im anderen Blog erzaehlen.






Hiermit wuensche ich allen meinen Lesern ein gesundes Neues Jahr.

Bis bald mal wieder.




Sonntag, 9. Dezember 2012

Vorweihnachtliche Bescherung.

Ich habe es satt, verdammte Termiten. Warum muessen die sich immer mein Hausinneres aussuchen um ein neues Nest zu bauen.

Gerade wollte ich mein Fruehstueck verzehren da sah ich die neue Strasse die diese Biester unter meiner Stereoanlagenbox aus dem Holzboden herauskommend gebaut haben. Um geradewegs in meinen Schreibtisch zu gelangen. Viel schoenes Papier ist dort gelagert das man zuerst verzehren kann.

So sieht es aus wenn ich alles rausschmeise und der Plage mit meinem Gift zuleibe ruecke. Alles nur unnoetige Arbeit und ich habe schon so wenig Zeit.
Das Nest wurde schon ein wenig gebaut und dabei das Holz angefressen. Gerade nochmal Glueck gehabt.

Wenn die Inselbewohner doch auch so schnell bei der Arbeit waeren wie ihre heimischen Termiten !


Ein Link zu dem Beitrag Leben in den Tropen worin man Termitennester abgebildet sieht.





Hier etwas erfreulicheres.

Eine wilde weibliche Papaya die mittlerweile mein Haus ueberragt und ich die Fruechte nicht mehr erreichen kann. Wir mussten sie schon mit einer Riesen Bambusstange herunterschlagen. Jetzt geht auch das nicht mehr.







Gerade macht sich ein Specht an der Frucht zu schaffen. Meine Kamera ist leider nicht gut genug das man es sehen kann. Oder ich kann nicht fotografieren.









Eine maennliche Papaya die aus lauter Freude das wir sie nicht abgehauen haben ebenso eine Frucht produziert.
Man braucht fuer ungefaehr 5-6 weibliche fruchttragende Baeume einen maennlichen Baum.


Die Bluete sieht wunderschoen aus, duftet toll und haengt an langen Stielen vom Baum. An den weiblichen Baeumen sitzen die Blueten dicht am Stamm. Somit kann man weibliche von maennlichen Baeumen sehr frueh unterscheiden.








Am Horizont unter einem Wolkenband sieht man die groessere Insel Trinidad. Das Foto wurde an der Promenade in Scarborough der atlantischen Seite der Insel gemacht.


Ich wuensche allen meinen Lesern einen schoenen zweiten Advent und eine schoene Vorweihnachtszeit.






Hier ein kleiner Gruss von der tropischen Insel Tobago.

Josi


Mittwoch, 31. Oktober 2012

Mein Alleinarbeitstag.

Einmal in der Woche hat mein Helfer frei. Er nimmt sich den Samstag weil er Adventist ist. Es gibt viele davon auf der Insel und das ist oftmals zum Ausrasten. Die machen einfach ihre Laeden am Freitag Nachmittag dicht und oeffnen erst wieder am Sonntag. Also nichts mit Wochenendeinkauf. Mein Gemuesehaendler gehoert auch dazu. Dieser bekommt sogar am Freitagmorgen seine frische Ware und frueh am Nachmiitag macht er zu. Grossartig. Kommt man Sonntagmorgen ist fast nichts mehr da.
Aber darueber wollte ich nicht schreiben es nervt nur sehr.

Schaut mal wie schnell ich Gras hacken kann.

An besagtem - Freien Tag - meines Helfers muss ich  die ganze Arbeit alleine machen.
Hier ein kleiner Ueberblick was ich dann so alles tun muss.
Es geht frueh morgens los mit der Reinigung der Bockanlage. Die Burschen raus lassen und deren Boxen ausspritzen. Das wird taeglich gemacht damit sie nicht so stinken. Diese vergnuegen sich in der Zwischenzeit miteinander. Manu der Schwerennoeter ist immer hinter mir her und ich kann ihn nur mit dem Wasserstrahl von mir fernhalten. Er ist nicht boese, verwechselt mich mit einem Ziegenmaedel und moechte schmusen. Die Huehner werden rausgelassen und geschaut ob keine Schlange in ihrem Stall ist.
Danach wird das Gras gehackt fuer die Boecke die nicht  ihr Futter selbst suchen koennen. Ganz schoen anstrengend wie das Video zeigt. Es muss auch schnell gehen. Ich habe darin ja schon mehr als mein halbes Leben Uebung. Die praktische Arbeit in der Grosskueche wo man das Schwingen der Messers lernt hat mir sehr geholfen. Nun bekommen die Jungens ihr fertig geschnittenes Gras. Gibt man das Gras als Buendel in die Troege wird viel verschwendet indem es auf dem Boden landet. Die Ziege ist ein sauberes Tier und wuerde nie etwas vom Boden essen.
Danach muss ich mich duschen so schweisstreibend ist die Arbeit. Anschliesend werden die Maedels gemolken und so gegen 10 Uhr duerfen sie sich auf die Wanderung machen. Vorher wird kontrolliert ob irgendeine der Damen veterinaere Hilfe braucht oder ein Wurmmittel einnehmen muss. Beides kann ich kaum meinem Helfer ueberlassen der eigentlich immer sehr vertraeumt arbeitet.

Jedes Tier wird beim Start zur Wanderung taeglich begutachtet denn so mansch eine Ziege leidet still. Vieles kann man aber frueh genug erkennen und schnell Hilfe  leisten.
Oftmals muss ich danach noch schnell Ware ausliefern weil am Vortag etwas dazwischen kam was mich davon abhielt.
Schnell ins Auto, hin und wieder zurueck. Die Insel ist ja klein. Meist komme ich hungrig heim und muss mir dringend etwas zu Essen machen. Aufwendiges kann es an diesem Tag nicht geben. Manschmal ist es nur ein Ziegenmilchdrink mit viel Banane und braunem Zucker. Hm lecker kann ich nur sagen.
Es ist nun Mittagszeit und die Herren der Schoepfung werden noch einmal gefuettert und in der Freianlage ausgewechselt
Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit der Saeuberung der Maedelsboxenanlage. Da sind mehr als 35 kleine Appartements  auszuspritzen, die Futtertroege zu reinigen und die Wassereimer aufzufuellen oder nach Bedarf auch zu wechseln wenn Mosquitos ihre Eier im Wasser abgelegt haben und deren Larven darin schwimmen. Wassereimer gruendlich reinigen ein Schwachpunkt meines Helfers.

Es kann auch vorkommen das ich anstatt auszuliefern Kaese machen muss. Dann heisst es  in halbstuendlichen Schritten mal vorne in der Milchkueche oder mal hinten in der Anlage zu arbeiten. Immer hin und her. Das macht muede.
Ganz schnell ist es 4 Uhr am Nachmittag die Maedels trudeln wieder ein und sie werden eingetuetet wie ich es nenne. Schnell wird noch die Nachtration fuer die Boecke an Gras geschnitten.
Auch die Maedels bekommen eine Hand voll geschnittenes Gras als Leckerbissen neben dem Kraftfutter zur Nachtfuetterung
Gegen 6 Uhr am Abend gibt es fuer alle Ziegen Kraftfutter und fuer die Boecke wieder viel geschnittenes Gras im Anschluss. Abwechselnd zum Gras verfuettern wir auch Gliricidia sepium ein eiweisshaltiges Gewaechs. In hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wird es dann auch noch der Wunderbaum sein.

Vorher habe ich aber schon schon alle Katzen, die Hunde und die Papageien gefuettert. Es ist nun dunkel und ich kann endlich aufhoeren. Fertig wird man hier aber nie.
Ist das nicht ein ausgefuellter Tag ? Ich bin kaputt....

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Moringa tree a miracle ?



I found this on you tube. We have to plant this tree and more then one. I have never heard from a plant like this tree who has so much health benefits for human beings and animals.




Moringa oleifera      watch this video about the wonder tree.


Moringa Oleifera Nutritional Benefits
It is difficult to avoid superlatives when describing Moringa oleifera's value as a food source. It is rich in protein, calcium, magnesium, potassium, iron, vitamin A and vitamin C. Researchers from the Kwame Nkrumah University of Science and Technology in Ghana examined the nutritional value of Moringa leaves and the leaves from several varieties of sweet potato. The researchers found that Moringa leaves had 2009 mg of calcium per 100 g -- about 3.5 oz. by weight. That's more calcium than 6 cups of milk. Moringa is also rich in iron. The researchers found that 100 g of Moringa leaves have 28 mg of iron -- more than 7 oz. of chicken liver or 9 oz. of beef tenderloin.

Moringa  oleifera has

7 times the vitamin C found in oranges
4 times the calcium found in milk, and twice the protein
4 times the vitamin A found in carrots
3 times the potassium found in bananas
3 times the iron found in almonds


Hier noch mal in Deutsch ueber den Wunderbaum  Moringa !

Montag, 3. September 2012

Nun aber wirklich Neuigkeiten.

Charly will hoch hinaus
Diesen Beitrag schreibe ich ganz gezielt fuer meine lieben Leser. Ich habe mich sehr gefreut das man mich vermisst hat und nach meinem Wohlergehen gefragt wird. Danke Floegi
Es ist toll zu wissen das mein Geschreibsel auch gelesen wird. Deshalb sage ich  -   Herzlich Willkommen - zu meinen neuen Lesern Margit und Jolanda, etwas verspaetet auch zu Wollflocke . Ganz besonders beruehrt haben mich die vielen netten Kommentare zu den Berichten meiner schlimmen Erlebnisse. Leider habe ich sie heute erst entdeckt. Bei Blogger scheint wohl irgend etwas nicht richtig zu funktionieren. Nun kann ich noch nicht einmal Antworten  zu den Kommentaren schreiben. Hat noch jemand dieses Problem ?

Eigentlich wollte ich mit meiner oben angekuendigten Neuigkeit warten bis es soweit ist, um sicher zu gehen das es auch wirklich geschieht.

                                 Mein Blog wird als Buch publiziert und ich freue mich darueber !

Punky im Handwaschbecken
Deshalb sitze ich nun Abend fuer Abend und fertige aus den besten Beitraegen ein Manuskript. Da ich ein blutiger Anfaenger bin dauert das ganz lange. Danach muss der Verlag es auch weitgehend akzeptieren. Das ist auf jeden Fall mein Wunsch. Ich habe zwar eine Zusage das man es veroeffentlichen will aber man kann ja nie wissen ob alles gut ankommt.

Natuerlich ist mein groesster Wunsch das sich das Buch auch verkauft. Ich melde mich natuerlich sofort wenn es kaeuflich zu erwerben ist, damit ihr tuechtig fuer mich die Werbetrommel ruehren koennt. 
Das Buch wird auf jeden Fall viele neue Geschichten enthalten die ich  noch nicht im Blog geschrieben habe. Alles was noch so in meinem Kopf herum geistert.
Mir ist es wichtig, das es auch von den vielen auswanderungsfreudigen Leuten gelesen wird,  die wie Margit so schoen schreibt alles durch eine rosarote Brille sehen. Vor allem die Personen zum Nachdenken ermuntert die  in  Urlaubslaendern einen Partner finden und sich  ihr neues Leben dort aufbauen wollen. Ich weiss mit Sicherheit das es meist nicht gut geht. Zuviele sind schon gekommen und auch wieder gegangen. Nur ganz wenigen gelingt es eine zufriedenstellende Partnerschaft zu fuehren. Das sage ich nicht weil ich Pech hatte, sondern weil ich sehr viele habe scheitern sehen und das auf dieser kleinen Insel.
So nun seit ihr auf dem neuesten Stand und wisst warum ich mich rar mache.
Bis bald.......

Mittwoch, 25. Juli 2012

Etwas von der Blogger-Familie und was mir sonst noch am Herzen liegt.....

Irgendwie bin ich in meinem Leben mit vielen Sachen zu spaet dran.


Man nennt solche Leute wohl Spaetzuender.
Das war schon so als ich noch zur Schule ging. Aber darueber will ich nun nicht berichten. Wer schreibt schon gerne ueber seine Schwaechen oder Fehler.

Somit habe ich  auch erst vor zwei Jahren entdeckt das es so etwas wie Blogger ueberhaupt gibt. Schade, denn erst seitdem ich meine Blogs schreibe und andere lese oeffneten sich  Tueren zu einer neuen Welt fuer mich. Schon immer habe ich gerne Geschichten von Menschen gehoert oder gelesen. An deren Erlebnissen, den guten wie auch den schlechten, gedanklich teilgenommen.

Gerade jetzt wo ich auf dieser verdammt kleinen Insel festsitze und mich kaum laenger einmal wegbewegen kann ist die Bloggerwelt fuer mich eine Hilfe.
Ich kann mir Bilder von Teilen der Erde anschauen die ich wohl niemals mehr bereisen werde. Berichte von Reisen lesen die ich nicht unternehmen kann. Ein wenig davon traeumen wie es an diesen Orten wohl riecht, wie das Essen dort schmeckt oder wie sich die Menschen verhalten. Das alles und auch Kleinigkeiten oder Grossartiges aus dem Leben, dem Alltag anderer Menschen kann man mit den Bloggeschichten und Berichten vermittelt bekommen.
Sogar schlauer kann man werden. Sachen erfahren die man noch nicht wusste, die man auch in keinem Buch nachlesen kann.
Nun bin ich aus Zeitgruenden nicht der grosse Kommentator der Blogs die ich verfolge und auch kein Freund von "small talk '. Davon bekomme ich hier vor Ort schon genug um die Ohren gehauen von dem zu veramerikanisierten Volk der Insel.







 Deshalb dieser Bericht  und ein grosses Dankeschoen an alle Blogger !




Es war mir ein Beduerfnis darueber zu schreiben was ich gut und schoen finde. Es passiert mir als Pessimisten zu wenig das zu koennen.
Es ist aber ebenso wichtig fuer mich das loszuwerden was mich bedrueckt oder aergert.
Sicher hat nun jeder in der Zwischenzeit durch meine Berichte im Blog erfahren koennen das mein Leben mit viel Arbeit und wenig Freizeit verlaeuft.
Arbeit die ich zwar liebe weil ich oft die Tage mit meinen Tieren und  viel an der frischen Luft verbringen kann, die mir aber wenig Freiheit laesst etwas nur fuer mich zu tun. Ich bin  keine zwanzig mehr somit reicht die Energie nicht mehr aus in den Abendstunden noch viel zu erledigen.
Ich bekomme sehr viele Anfragen, meist aus Europa, von Menschen die mir " helfen" wollen.
Da ich Hilfe sehr gut gebrauchen  kann beantworte ich auch meist die Anfragen.
Obwohl es mir schwer faellt sitze ich dann am Computer und schreibe Emails.
Erklaere den Fantasten sehr deutlich das es aber wirkliche Hilfe sein muss. Ich bin doch keine Sozialeinrichtung in der sich Karibikhungrige umsonst wohnend aufhalten koennen.

Jeder der sich Reisekataloge anschaut kann sehen was Unterkuenfte in Hotels oder Gaestehaeusern so kosten. Ob berechtigt oder nicht sei nun mal dahin gestellt. Es muss im Gegenzug fuer freie Unterkunft gearbeitet werden. Ein ganz einfaches Rechenbeispiel.
Wenn ich jemanden einladen will kostenlos zu wohnen entscheide ich selbst wer das sein wird und das sind sicher keine wildfremden Menschen.

Natuerlich schreibe ich das mit netten erklaerenden Worten und trotzdem stoesst es wohl einigen recht sauer auf.
Sie haben es noch nicht einmal noetig zu antworten. Ein kurzes Schreiben mit einem "Danke nein" oder das ist nichts fuer mich wuerde schon ausreichen.
Ich werde also diesen Beitrag per Email unter anderem an die Leute senden die so etwas mit mir gemacht haben. Ich verschwende nicht gerne meine Zeit. Obwohl ich sagen muss "Gott sei Dank" das mir diese oder jene Person erspart geblieben ist.
Leute die solch ein Verhalten an den Tag legen hatten sicher auch nicht vor zu arbeiten sondern mit wenig Einsatz einen billigen Urlaub zu machen. Hat man solch eine Person einmal hier gibt es nur Aerger. All das ist schon passiert. Aber das ist Stoff fuer andere Geschichten.
Lieber Gott lass Menschen mit "Guten Manieren" nachwachsen.