Goatfarm Tobago

Goatfarm Tobago
Ziegen im Freilauf

Dienstag, 10. Juli 2012

Gedanken eines Emigranten...

T H O U G H T S  O F   E X P A T S






Sie TOLERIEREN uns weil wir unter anderem ihre ausgesetzten Tiere versorgen, denn Tiere sind Ein " Nichts" in ihrer Welt.








They TOLERATE us then we look after their abandoned animals because animals  are "Nothing"  in their world.


















Sie AKZEPTIEREN uns weil wir Sozialarbeit leisten und sie sich mit fremden Federn schmuecken koennen.












They accept us  if we do social work because they can decorate themselves with the feathers











Sie RESPEKTIEREN uns nicht denn das bedeutet annehmen, gut finden und Ruecksicht nehmen.





They do not RESPECT us because it means, thoughtfulness, appreciate and like something.
 





Sie moegen uns nicht, weil wir oft unsere
Meinung klar sagen, denn um den heissen Brei
herumreden liegt uns nicht.





                                                                           
They do not like us, because we often tell our           
 opinion clear and
we do not beat around the
 bush.              

Sie benutzen uns, weil wir innovativ sind und damit Produkte, Prozesse, Service und Technologien verbessern, denn Partys feiern bringt keine bahnbrechenden Neuerungen.

They use us, because we are innovative and enhance
products, processes, service and technologies. Celebrate partys bring no breakthrough renewals.

Fuer alles das was ich hier geschrieben habe werden sie mich hassen.

For all that I have written here, they will hate me.
I`m sorry people....

Bilder aus dem Internet
pics out of the net

Donnerstag, 7. Juni 2012

Lustiges aus meiner Tierwelt...

Das Schoenste in meinem Leben hier sind meine Tiere. Heute will ich in einer Geschichte uber meine Papageien  Berti und Bibby berichten.

Sie kamen vor etwas ueber einem Jahr auf meine Farm. Im April & Mai eines jeden Jahres sind in den Nestern, hoch in den Baeumen des Regenwaldes, die kleinen federlosen " Orange winged Amazone" Parrots zu finden.
Wenn das Geld zu dieser Zeit bei einigen Insulanern knapp ist machen sie sich aud den Weg und leeren einige Nester. So landen dann  die armen Voegel oftmals in winzigen Kaefigen bei kaufwilligen Personen die so etwas mal gerade suess finden.


Von Tierschuetzern ist danach zu lesen
wie sie Haltungsfehler anprangern die zu schweren Koerperschaeden fuehren und vieles mehr. Kann man es glauben man fuettert die Voegel u.a mit in Milch eingeweichtem Brot. Ich kann es nicht fassen. So hatte man auch meine Beiden aus zwei verschiedenen Nestern geholt und sie standen zum Verkauf. Mir tut so mansch anderer Vogel leid der bei Einheimischen landet und somit habe ich sofort gesagt, ich kaufe sie.
Nun kann man ueber die Haltung von Tieren in Kaefigen boeses sagen. Vor allem der Mann der mir so uebel mitgespielt hat lies es sich nicht nehmen
vor einigen Tagen seine Meinung in dieser Richtung laut und ungefragt von sich zu geben. Keiner wollte sie hoeren !!!
Wir hatten eine Begehung der Anwaelte, des Landvermessers und Studenten hier auf dem Hof. Es muss laut Gerichtsurteil ein kleines Stueck Land hier ausgeschnitten werden damit seine Tochter wohnen bleiben kann. Genaueres ueber diesen Hick Hack werde ich eventuell spaeter noch berichtern.



                                                                               Ich finde es viel schlimmer wenn man Voegeln die Federn stutzt  und sie dann ihren Feinden ungeschuetzt ueberlaesst, die von oben und unten an sie heran koennen. Normalerweise leben Papageien hoch oben in den Baeumen  wo  Schlangen und anderes Viehzeug nicht so ohne weiteres hinkommt. Weiterhin sind diese Orange winged Amazonen eine Pest auf der Insel weil sie in die Kakaoplantagen einfallen und grossen Schaden anrichten. Man hat sogar schon Falken eingesetzt um sie zu verjagen.

Mir machen meine gefiederten Freunde gosse Freude. Ich wuerde auch so gerne eine riesige Voliere bauen und sie darin unterbringen.
Leider findet sich mal wieder niemand der es machen kann. Vor allem kann keiner meine Vorstellungen und Wuensche umsetzen.
Die beiden stehen in ihrem Kaefig draussen vor dem Fenster eines Raumes indem ich mich oft aufhalte.
Ich kann viel mit ihnen reden und singen.
Schade das ich das nicht filmen oder aufnehmen kann. Immer wenn man mit irgend etwas in der Hand aufkreuzt interessiern sie sich nur noch fuer das neue Teil  und verstummen. Siehe bei den obigen Bildern, ganz gespannt wird die kleine Camera angeschaut.
Da ich hoffe das es ein Paar ist habe ich ihnen entsprechende Namen gegeben.
Diese Papageien werden sehr spaet geschlechtsreif und man kann ihr Geschlecht nur mit einer DNA Untersuchung feststellen.
Das fuer meine Begriffe weibliche Tier Bibi  wuergt aber schon mit Halsverrenkungen Futter wieder hoch und fuettert das andere Tier damit. Gestern hat sie doch tatsaechlich dabei  ungelogen " Hm lecker" gesagt.
Immer wenn ich frisches Futter gebe oder Obst einhaenge sage ich diese Worte. Weiterhin redet sie schon Saetze wie : Hallo meine Kleinen oder gib mir ein Kuesschen und macht ein Kussgeraeusch.
Singen kann sie auch, will aber die Worte der Lieder nicht nutzen sondern macht ihre eigenen Singgeraeusche aber mit meiner Stimme.

Das schoenste sind ihre kleinen Unterhaltungen wenn ihr danach ist. Sie imitiert ganze Gespraeche in meiner Stimmlage wobei man keine einzelnen Worte verstehen kann. Macht mein Rufen nach wenn ich meinem Helfer irgend etwas ueber das Gelaende hinweg zurufe und imitiert eine maennliche Stimme die antwortet.

Natuerlich bringt sie auch das Gezanke der Nachbarn zustande da deren Haus so dicht an unserem steht. Es wird gebellt  und das machen beide, wie diese kleinen Hunde der Nachbarn die dauernd bellen und staendig Hundebabys machen.
Es gibt auch genug Papageiengeschrei von ihnen zu hoeren, wenn die Freilebenden hoch in den Baeumen sitzen oder wenn die Schwaerme dieser Voegel ueber uns hinweg ziehen.
Es ist manschmal sehr laut aber fuer mich immer schoen das ich sie habe.

Weitere Tiergeschichten schreibt mein Bock Till in einem naechsten Blog. Ruhig reinlesen auch er hat einge nette Geschichten parat.                       

Dienstag, 5. Juni 2012

Inseltratsch und Knatsch....

Heute einmal etwas ganz anderes. Die Idee darueber zu schreiben kam mir beim Lesen der netten Kommentare auf meine letzten Posts.

Trinidad & Tobago
Warum nicht einmal darueber schreiben was eigentlich jeder tut.
Ueber andere reden  : Hast du schon gehoert die Frau XY hat sich scheiden lassen oder der Herr XYZ kauft sich dauernd neue Autos. Solches Gerede ist harmlos und die Verbreitung der Neuigkeiten fuegen keinem einen Schaden zu.

Tobago ist eigentlich ein Dorf wo nur ca. 50.000 Menschen leben. Trotzdem wundert es mich immer wieder das ich ab und zu noch jemanden spreche der noch nichts von der "Cheeselady" oder der "Weissen Frau mit den Ziegen" gehoert hat.
Ich bin mir aber sicher das es viele Menschen auf der Insel gibt die glauben mein Leben besser zu kennen als ich selbst. Sollen sie ihren Spass haben. Wie ihr selbst lesen koennt scheue ich mich nicht ueber meine Niederlagen und Schwierigkeiten zu berichten. Nein, ich bin sogar stolz auf mich und auf das was mir gelungen ist.

Flagge von T&T

Viel schlimmer finde ich was so einige Ausgewanderte,  von wo auch immer sie kamen, hier und sicher auch in anderen Laendern so anstellen.
Sogar die kleine Insel Tobago kann sich ruehmen einige verkorkste Typen zu beherbergen. Manschmal schaeame ich mich was so manscher Auslaender hier anstellt. In ihrem Heimatland nicht zu "Potte gekommen" versuchen sie es in der Ferne.

Da gab es den Kneipenwirt der zwar wunderbar kochte in seinem Restaurant, aber letztendlich u.a. in der Prostituirtenszene mitgemischt hat und die Maedels mit Bussen zu Veranstaltungen karrte. Der verschwand von der Insel und kocht nun hoffentlich nur noch sein gutes Essen wieder zu Hause in Deutschland.

Der naechste ein Hotel-Gaestehaus & Tauchschulbetreiber, ein "Hans Dampf in allen Gassen" kochte auch ganz wunderbar in seinem Restaurant, hat aber vergessen seinen Lieferanten die Rechnungen zu bezahlen.
Er verschwand ueber Nacht von der Insel und hat alle seine Schulden zurueck gelassen. Mir hat er meinen Kaese immer sofort gezahlt, Gott sei gedankt.
Nun treibt er in einem anderen Land sein Unwesen und es wird schon internetmaessig vor ihm gewarnt. Angeblich soll auch in Deutschland eine Ehefrau sitzen die ihn wegen Bigamie angezeigt hat.

Kuestenlinie Trinidad
Ach was sind diese Geschichten schoen ? Ich sagte doch ich schaeme mich fuer so mansche meiner Landsleute.

Nicht zu vergessen die gewiefte Englaenderin die es schafft von  Geld zu leben  das ihr spendungswillige Menschen zukommen lassen.

Es ist bekannt das sie zuerst in der HIV-AIDS Hilfegruppe gewirkt und diese aber verlassen
hat ( musste ) weil irgend etwas mit den Geldzuschuessen nicht stimmte. Sie treibt leider noch ihr Unwesen und hat einen neuen Verein gegruendet der sich um die Kinder der Welt bemueht. Wie die Dame es auch immer macht sie reist  in viele Teile der Welt und lebt im Winter hier und den Sommer in ihrem Geburtsland.

Das ist etwas was ich nicht begreifen kann. Warum hinterfragt hier kein Mensch diese Spendenanfragen und was mit dem Geld gemacht wird. Aber genau deshalb halten sich solche Personen in Laendern auf wo es keine richtige Ordnung gibt und die Gesetze lasch gehandhabt werden.
Es passt so ganz zu der Einstellung und Lebensweise der hiesigen die nach dem Grundsatz leben :

Mille Fleurs POS
  "This is not my business"
Es wird zu oft gesagt und ich kann es  nicht mehr hoeren. Ganz sicher soll man sich nicht um Dinge kuemmern die einen nichts angehen.
Ich erinnere mich dabei an einen neugierigen Nachbarn den ich in Deutschland hatte.  Nach einem Spaziergang mit einem Besucher, der auch noch die falsche Hautfarbe fuer  unser Land hatte, begenete er uns vor der Haustuere. Er wohnte im Nachbarhaus. Meine Parterrewohnung   war leicht von der Strasse einzusehen. Ich erwischte doch den Kerl dabei wie er sich vor meinem Fenster reckte um zu sehen wen ich da mit in meine Wohnung nahm. Hat der sich erschrocken als mein Gesicht am Fenster auftauchte und " buh" machte.

Ich rede nun von der Gleichgueltigkeit gegenueber dem was mit unseren Mitmenschen passiert. In Trinidad & Tobago ist die Kriminalitaetsrate sehr hoch. Vieles koennte  verhindert werden wenn jeder etwas aufmerksamer waere.
Zu hoch ist die Zahl der Faelle von  haeuslicher Gewalt, Kindesmisshandlung in allen Formen und vieles mehr. Die Menschen leben so dicht beieinander in hellhoerigen Gebaeuden das es unbegreiflich ist das die Uebeltaeter manschmal ueber Jahre hinweg taetig sein koennen.
Natuerlich sind auch die  Amtspersonen die eine gewisse Kontrollfunktion haben nicht sehr ruehrig.
Es gilt wie ueberall das Motto : "Arbeit geh weg ich komme "

Trotz allem muss ich sagen das wir Auslaender hier auf der Insel eine grosse Rolle spielen und fuer viele Einheimische ein Vorbild sein koennten wenn sie es akzeptieren wuerden. Keiner hat auf uns gewartet,  im Gegenteil sie unterstellen uns immer noch das wir den hiesigen die Jobs wegnehmen und vieles mehr. Es soll sich nur niemand der noch auswandern will einbilden fleissig sein zahlt sich aus oder wird irgendwie honoriert.
Ganz im Gegenteil fleisige arbeitsame Menschen stellen den Islandspeed in Frage. Ausserdem unterstellen sie uns wir wollten die Insel uebernehmen. In einem Calypso hat ein Saenger davon gesungen das er fuerchtet die Inseln bekommen einen deutschen Premierminister.  Ich sage immer   wenn es eines Tages einmal heisst :
                                        "Alle Auslaender raus",       bricht hier so einiges zusammen.


Alter Wagen mit Kokosnuessen beladen
 
                                                                                             

Sonntag, 3. Juni 2012

Mein Leben in Tobago im Zeitraffer.

Teil  2

Zoo Trinidad der Ort der esten Begegnung
Der zweite Besuch in Trinidad wurde von traurigen Ereignissen ueberschattet. Schon bei meinem ersten Besuch hatte ich erfahren das seine von ihm getrennt lebende Frau an Krebs erkrankt ist und es auch sicher war das sie sterben wuerde.  Nur kurz streifte mich der Gedanke und ich fragte mich ,warum eine sterbenskranke Frau sich von ihrem Mann getrennt hat.
Viel spaeter, einige Zeit nachdem wir getrennt waren, sollte ich es erfahren.

In den letzten Wochen meines Aufenthaltes in Tobago hatte sich ihr Zustand sehr verschlechtert und sie wurde in ein Sterbehaus gebracht. Fuer mich auch ein Schock denn bei einem Besuch im Zoo, wo Trevor sein kleines Cafe hatte, habe ich sie noch kennen gelernt.

Die gerade durchgefuehrte Operation kam zu spaet und hat den Verfall nur beschleunigt.
Es war alles so schrecklich. Die Kinder hatten gerade ihre Mutter verloren und da erscheint schon die naechste Frau. Kein Wunder das die aeltere Tochter mir immer feindlich gesinnt war.
Von meinem Mann ganz klar berechnet, er wusste er kann ohne Frau nicht klarkommen, sollte ich die naechste Mutter der Kinder sein. Vor allem aber der Ernaehrer, denn das Zoo Cafe hat er danach schnell verloren.
Ja, ja Liebe macht blind und der Verstand setzt auch aus.
                         Von da an war ich der Macher !
Der Idiot der  alles zahlen musste, der dafuer aber auch "Bezahlt" hat in den letzten Jahren hier vor Ort.
Die Tickets fuer die Reisen nach Deutschland mit seinen Kindern habe ich gezahlt. Spaeter nach der Umsiedelung der Familie nach Deutschland wurde ich natuerlich auch zur Kasse gebeten. Der gute Mann hatte kein Einkommen.
Unter diesem Dach haben wir gesessen und Plaene gemacht.
Wegen seiner Weigerung die deutsche Sprache zu lernen hat er natuerlich keine Arbeit bekommen. Er hat sich einfach bloed gestellt und ist bei Unterhaltungen mit Freunden immer eingeschlafen. Eine Sprache lernt man schnell wenn man sehr gut zuhoert bei Unterhaltungen. Erst versteht man nichts, dann erfasst man den Sinn des Gespaeches und spaeter die einzelnen Worte.

Irgendwann habe ich ihm einen kleinen Job in meiner Firma organisiert damit er nicht nur zuhause herum hing und weiter unproduktiv war. Denn die Hausarbeit blieb auch an mir haengen. Somit hat er ein klein wenig zum Lebensunterhalt beigetragen, Gott sei Dank. Ich will mich  nicht beklagen. Ich habe es gerne getan fuer ein glueckliches Familienleben dachte ich damals. Ich bin sogar fuer die Kosten der aelteren Tochter aufgekommen die nicht bei uns in Deutschland bleiben wollte und in Trinidad bei einem Onkel lebte. Dafuer hat sie mich immer gemieden und erfolgreich ihre kleinere Schwester gegegen mich aufgehetzt.
Sogar  spaeter bei Besuchen in Tobago mich nicht gegruesst und auch sonst ignoriert. Mit Freunden in unserem damaligen Restaurant gegessen und geheult als ich darauf bestand das die Freunde ( nicht sie ) ihr Essen, natuerlich nur das Feinste und Teuerste, bezahlen. Mittlerweile war ich ja erwacht und begann mich zu wehren.

Jede Ueberstunde die ich machen konnte habe ich gemacht, nur gearbeitet und gespart damit wir alle gemeinsam nach Tobago aus und rueckwandern konnten. Es waren ja nicht nur die Flugtickets zu bezahlen sondern auch die ersten Wochen, Monate zu ueberbruecken in denen wir kein Einkommen hatten. Dazu kamen noch Sonderausgaben fuer meinen Mann der schon seine ersten Zaehne verlor oder ploetzlich eine Brille brauchte und vieles mehr.

Nun wuerde man ja denken das dieser Mann in seinem Heimatland das Zepter wie versprochen in die Hand nimmt und fuer ein Einkommen sorgt. Natuerlich mit meiner Unterstuetzung, aber weit gefehlt. Wie bereits geschrieben blieb alles an mir haengen.  Es hat eine Weile gedauert bis ich verstanden habe und die " Rosa Brille" sich klaerte. Dafuer traf es mich umso haerter.

Botanischer Garten Port of Spain
Es wurden leise Telefongespraeche mit dem Bruder gefuehrt. Ein Bankkonto nur auf seinen Namen eroeffnet wo schon ein grosszuegiger Ueberziehungskredit eingraeumt war. Mit viel Glueck habe ich all dies heraus gefunden. Mein Konto  sollte kontinuierlich geleert werden mit dem Kauf von Sachen die nicht umbedingt noetig waren. Bei allem Verliebtsein war ich doch so wach ihm keine Verfuegungsgewalt ueber mein Geld zu geben. Ich hatte schon frueher festgestellt das seine Kaufentscheidungen vor allem wenn die Toechter bettelten, willkuerlich erfolgten. Damit er Ruhe hatte bekamen sie ihren Willen.
Er wollte dies und das kaufen und ich musste die Schecks unterschreiben. Zum Grossen Knall kam es als ich meinen Rest des Geldes auf dem Konto einfrieren wollte und ihm sagte das wir von nun an von seinem Geld leben wuerde das er ja wohl auf dem neuen Konto haette. Alles weitere ist bekannt und ich habe ausfuehrlich in diesem und anderen Beitraegen darueber berichtet :

http://orangehillnatureranch-goatlady.blogspot.com/2011/03/oh-gott-was-mache-ich-denn-nun.html

Eine der "Magnificent Seven" in Port of Spain
Fazit: Er hat mich benutzt., alles genommen was ich geben konnte und hatte, sich davon gemacht als er sein Geld ( Erbe ) in die Finger bekam und mich in einem fremden Land alleine gelassen. Zum guten Schluss wollte er auch noch mein Geschaeft haben das ich mir muehevoll aufgebaut habe.

Bis heute ist mir unerklaerlich wie ein Mensch so verschlagen sein kann. Sich so darstellt das eine erwachsene Person erst hinter seine Schliche kommt wenn es fast zu spaet ist. Dieser mein Fall ist keine Ausnahme hier in der Karibik. Vielen Menschen, ja auch Maennern ist  es so ergangen wie mir. Andere zu benutzen um persoenlichen Wohlstand zu erreichen oder etwas zu bekommen was man wegen der eigenen Faulheit nicht erreichen kann. In diesem Sinne, Augen auf und den Verstand einschalten. Veranwortungsvolle und ehrliche Menschen gibt es hier wenige!!!!
                                          

Mittwoch, 30. Mai 2012

Mein Leben in Tobago im Zeitraffer.

Blick vom Gerichtsgebaeude in Scarborough, den ich oft geniessen durfte
TEIL 1
Fuer alle die keine Lust haben den Blog vom Anfang an zu lesen schreibe ich diesen Post. Bestimmt ist es auch hilfreich um Vergessenes noch einzufuegen.

Wie man unschwer feststellen kann bin auch ich in der Gegenwart angekommen und schreibe jetzt parallel zu Till was mir auffaellt , was mich bedrueckt oder nervt und was mich belustigt hier in Tobago.
Aufgelockert mit einigen Fotos die nichts mit der Geschichte zu tun haben, damit es nicht so steif aussieht.
Charly entdeckt und erreicht das Gebaelk im Haus


Es gibt zwar noch einige delikate Geschehnisse aus der juengsten Vergangenheit zu berichten aber  ich denke der Zeitpunkt ist jetzt nicht guenstig dies zu tun.
Ob er jemals guenstig sein wird kann ich  noch nicht sagen.

Was mir am Herzen liegt moechte ich zuerst noch erwaehnen. Einige Reaktionen von Bekannten und Lesern auf meine Posts sind nicht positiv.
Es wird mir  u. a Bosheit unterstellt.

 Wie heisst es so schoen :

                                                         "Der getroffene Hund bellt".
Damit meine ich Leser die mir Bosheit unterstellen aber auch mich selbst.

Natuerlich haben mich meine Erfahrungen hier auf der Insel,  ganz speziell meine Erlebnisse mit meinem Ehemann dazu gebracht alles was geschieht mit kritischen Augen zu betrachten. Meine boesen Bemerkungen ueber Menschen in meinem Umfeld wurden und werden immer noch nur gemacht weil diese Menschen mich schlecht und sogar brutal behandelt haben.
Ich lebe  nach dem Motto : Wenn einer dir auf die rechte Backe schlaegt so halte ihm auch die linke hin.
Was bedeutet :   Duck dich nicht weg! Mach dich nicht klein. Nimm die Demütigung nicht an, sondern kaempfe mit deinen Mitteln die du hast ohne den Einsatz von Kraft und Brutalitaet.


 Dies sind meine Mittel zu kaempfen. Das ist der Grund warum ich belle !!!
 Nicht Gleiches mit Gleichem  vergelten aber ich wehre mich wie ich es kann.

Wer das nicht versteht kann entweder nicht richtig lesen  oder ist einer von denen die Gleiches tun wie die Personen die in meinen Posts angeprangert werden.


Zum besseren Verstaendniss nun dies.

Ich mit 18
In Deutschland lebte ich die letzten Jahre alleine, meine Tochter war ausgezogen und ich verbrachte meine Freizeit buddelnd im Garten den ich liebte und machte Jazzmusik mit einer Band als Saengerin.


Ansonsten gab es fuer mich wie fuer so viele Menschen nur noch meinen Beruf. Trotz gescheiterter Beziehungen hatte ich den Glauben an eine funktionierende Partnerschaft noch nicht ganz aufgegeben.
Im Garten buddelnd findet sich natuerlich kein Lebenspartner aber suchen wollte ich auch garnicht.
Mein Einkommen erlaubte es mir endlich reisen zu koennen und die Karibik hatte es mir angetan.
Auf einer meiner Reisen die mich nach Trinidad brachte lernte ich meinen spaeteren Mann kennen.
Trinidad wollte ich besuchen um mir diese Steelpan Musik mal live anzuhoeren.

                                    http://www.caribbean-nights.com/de-insel-tobago.html

Unplanmaessig ist mir dann der Mann begegnet von dem ich glaubte das er der netteste, ruhigste Typ ist der mir je ueber den Weg lief. Ich hatte nur eine knappe Woche in Trinidad und wollte dann meine weiteren Urlaubstage  in Tobago verbringen.
Also ging alles sehr schnell. Er hatte zwei Toechter auf die er Ruecksicht zu nehmen hatte, von der Ehefrau lebte er getrennt. Nichts stand einem besseren Kennenlernen im Wege.
Zu diesem Zwecke reiste er mir nach und besuchte mich an einem Wochenende in Tobago. Im Hotel Turtle Beach verbrachten wir die ersten verliebten Tage. Ich war so gluecklich, brauchte ich doch nicht mehr alleine durch die Gegend zu ziehen aber nicht nur deswegen. Es hatte einfach richtig gefunkt zwischen uns, dachte ich.
Er hatte es mit seinen kleinen traurigen Geschichten ganz schnell geschafft mich fuer ihn einzunehmen.
Die Mutter seiner Kinder hat ihn verlassen, er liebte sie aber immer noch. Gleichzeitig wurden mir aber auch Geschichten ihrer Verhaltensweissen gegenueber Mann und Kindern in dramatischen Storys wiedergegeben.
Es hat geklappt er tat mir sooooo leid, der arme Mann mit solch einer Ehefrau behaftet. Mein Beschuetzer und Mutterinstinkt war erwacht.
Zurueck in Trinidad haben wir taeglich telefoniert. Ich habe meinen Urlaub in Tobago nur halbherzig genossen und bin dann auch verfrueht wieder abgereist um noch eine Woche mit ihm in Trinidad zu verbringen.
Es kam wie es kommen musste. Zurueck in Deutschland stiegen die Telefonkosten ins unendliche. Es gab ja noch keine Billiganbieter.
Vier Monate spaeter bin ich wieder zu ihm gereist. Das Drama nahm seinen Lauf....
Weiter in Teil  2

So sah Punky aus als ich ihn aufgelesen habe 


Das ist er fuenf Monate spaeter

Dienstag, 3. April 2012

jetzt ist`s aber genug........

Till hat im anderen Post schon erzaehlt was mir passiert ist. Das waren aber noch nicht genug der "Guten Dinge" im Jahr 2012 bisher. Kaum war meine Wunde verheilt kam der naechste Schlag. "Voll in`s Gesicht."
Zahnprobleme haben dafuer gesorgt das ueber Nacht meine rechte Gesichtshaelfte angeschwollen ist. Nun war das Aussehen perfekt. Fast eine Glatze oben und deformiert etwas weiter unten, grausig.
So geht`s auch...
Da half auch kein Hut etwas, ich musste so auf die Strasse. Kein Weg ging daran vorbei.

Auch das ist inzwischen abgeheilt mit Hilfe von mal wieder viel Antibiotikum, schrecklich.
Der Gang zum Zahnarzt steht mir  noch bevor und diesmal mit etwas ausgiebigeren Reparaturarbeiten da bin ich sicher.
Nun aber noch einmal zurueck zu meiner etwas groesseren Kopfverletzung und den Stunden die ich sitzend auf einem harten Stuhl im Krankenhaus verbracht habe.
Ganz positiv ist sicher das solche Notversorgungen kostenlos gemacht werden. Auch Besucher der Insel werden im Notfall versorgt. Die Medikamente bekommt man ebenso gegen ein Rezept ohne zu zahlen in der dem Krankenhaus zugehoerigen Apotheke.

Fast sechs Stunden habe ich dort gesessen und konnte mir das Schauspiel ansehen. Ganz erstaunt war ich zuerst so schnell an die Reihe zu kommen.
Zu frueh gefreut. Erst einmal wurde Blutdruck gemessen und eine Karte fuer mich angelegt. Das Blutdruckgeraet war modern aber das Karteikartensystem  aus alter Zeit. Keine Computer weit und breit. Mein Pech war das einige Stunden zuvor irgenwo in Scarborough ein Durchgeknallter seine Machete geschwungen hat und mehrere Menschen verletzte.
Diese Notfaelle hatten natuerlich Vorrang. Ich wurde von einigen Leuten mitleidig angesehen weil man die Kerbe auf meinem Kopf automatisch diesem die Machete schwingenden Kerl zugeordnet hat. Es sah auch ganz danach aus sagten mir meine Helfer spaeter.

Wieder war warten angesagt, ich wusste nicht warum. Die Aerzte und Schwestern liefen dauernd hin und her. Nicht geschaeftig oder in Eile, nein einfach nur, wie ich glaubte sinnlos von vorne nach hinten und umgekehrt, mal mit Plastikumhang mal ohne. Es waren auch viele an der Zahl und wurden immer mehr.
Gerade als ich dachte man haette mich vergessen, obwohl ich mitten in ihrem Laufweg hockte, hoerte ich meinen Namen.
Derselbe Arzt den ich die ganze Zeit bei seiner Wanderung von links nach rechts beobachten konnte rief mich zu sich. Er war gewiss kein Halbgott in weiss, sondern ein in Strassenkleidung steckender Mensch. Fuer die wichtigsten Sachen hat er sich wenigsten Gummihandschuhe uebergestreift, Gott sei Dank.
Es folgten Fragen ueber Fragen und beides Fragen und Antworten wurden  handschriftlich notiert.
Ein Roman wurde das. Meine Tochter lebt in Deutschland stand auch darin und vieles mehr. Blut wurde abgenommen und zum Test geschickt.
Zwischendurch verschwand der gute Mann oft weil irgend etwas fehlte. Waehrend meiner langen Wartezeit hatte ich schon die kleinen Regale an verschiedenen Stellen gesehen die voll lagen mit unordentlich gestapeltem Papierkram, so als laege der dort schon Jahre.
Irgenwie war wohl in dieser Unordnung doch ein System denn nach einer weiteren Wartezeit kam ich in den Behandlungsraum. Vorher hatte man mich mit Hilfe meiner Helfer ueberzeugt das die Wunde genaeht werden musste. Dazu wurde ich rasiert.
Ueber die Schmerzen dieser Prozedur und die spaeter gemachten Stiche muss ich sicher nicht berichten. Viel schlimmer kann skalpieren auch nicht sein. Die Betaeubungsspritzen in den Kopf  haben nicht wirklich die Stelle betaeubt.
Auch war das ausgepackte Naehpaket nicht mit der richtigen Nadel versehen und man hat lange nach dem besseren Handwerkszeug gesucht.
oder so.......
Alles in allem waren der Arzt und die Schwestern sehr liebenswert und freundlich. Nur mir ging die ganze Zeit durch den Kopf das ich nicht gerne in eine Notsituation kommen moechte wo es auf die Schnelligkeit des Krankenhauspersonals ankommt.

Meinen letzten Post habe ich mit einer Frage beendet und diese will ich heute beantworten. Es ist nur nicht mit einem Satz erklaert warum ich mir das antue.
Warum ich trotz aller Widrigkeiten hier ausharre und dafuer kaempfe das es auch anderen Farmtieren eines Tages besser geht.
Ich glaube daran das ich mit meiner Arbeit auf der Farm, den noetigen Gespraechen in Fernsehdokumentationen und Zeitungsberichten ueber mich ein klein wenig dazu beitrage das sich die Situation  hier etwas aendert.
Ich liebe meine Tiere sehr und wuerde sie nie aufgeben um ein leichteres Leben zu haben.

Weiterhin gehoert mir nun auch das Land worauf ich wohne. Es hat einen betraechtlichen historischen Wert und noch immer ist es mir ein Anliegen die alte Zuckerfabrik zu erhalten. Sie wieder so herzurichten das man sich vorstellen kann wie Sklaven hier vor mehr als 350 Jahren ihre Arbeit verrichtet haben.

Es sollte eigentlich ein Ort  entstehen wo viele Menschen verschiedene Sachen herstellen.
Ein kleines Bioland in Tobago mit Cafe - Baeckerei,  Kaeserei und Hofladen.
Leider haben sich nie geeignete Personen gefunden. Eigentlich trudelten immer nur Leute ein die auf irgendeine Art schon in ihrer Heimat gescheitert sind. Die meisten wollten sich in`s gemachte Nest setzen und am besten gleich mit abkassieren. Nach dem Motto: wie,  arbeiten muss man hier auch, aber wir sind doch in der Karibik.
Vor allem aber gehoert zu solch einem Projekt ein Partner aud den man sich verlassen kann. Alleine in einem fremden Land ist alles nur sehr schwer zu verwirklichen.
Wenn man dies bedenkt habe ich sehr viel erreicht.
Damit waere ich wieder am Anfang meiner Geschichte - wie alles begann -. Es war mir nicht vergoennt solch einen Partner zu haben.




Zuckerfabrik vom Teich aus gesehen

Teich

Zuckerfabrik mit Feuerstellen




Zuckerfabrik von der Strassenseite


Donnerstag, 23. Februar 2012

vom Menschenschlag der sich nicht buecken & beugen kann...

Atlantikkueste
Wieder einmal ist Karneval und wie immer bin ich heute froh das es morgen vorbei ist.
Genau wie mir geht es sicher auch noch  anderen. Die Insel ist voll von Trinis die sich einige ruhige Tage in Tobago erhoffen.
Na dann viel Glueck !
Dies wird heute mal wieder ein Bericht der nicht jedem gefallen kann. Sicherlich wuerde mich auch so manscher tobagonische West Inder, falls er es lesen und verstehen koennte, mit allerlei Schimpfworten belegen. Nun ich nehme mir die Freiheit. Ein Land wo man einen Deutschen nach mehr als 65 Jahren noch immer mit dem Titel " Hitler " auszeichnet wenn er  zu forsch seine Meinung sagt, hat es nicht anders verdient.
Noch niemals bisher habe ich soviel unberechtigten Stolz eines Volkes wahrgenommen. Niemals zuvor so oft gehoert wie  hier gesagt wird : Tobago den Tobagoniern, wir Tobagonier, unsere Insel Tobago, verkauft kein Land an Nicht Tobagonier, dieses Unterstuetzungsprogramm gibt es nur fuer Tobagonier und noch vieles mehr.
Auch Trinidadier sind keine hiesigen.
Dabei sind wir alle Weltenbuerger und keinem gehoert etwas fuer immer. Keiner kann etwas mitnehmen wenn er diese Erde verlaesst.


         Das war das Wort zum Aschermittwoch !

Ernst beiseite. Dies sollte eigentlich ein lustiger Bericht werden. Es kann aber vorkommen das sich beim Schreiben die Gedanken ueberschlagen und etwas ganz anderes entsteht.
Seit ich hier einsam auf dieser kleinen Insel mein Dasein friste, meine Arbeit mir viel Zeit laesst Gedanken zu spinnen, die Augen immer schlechter sehen keonnen was weiter weg in der Natur passiert, beobachte ich gerne was sich in meinem naeheren Umfeld, wo immer ich gerade bin, abspielt.

                        Dabei ist mir aufgefallen!!!!

Keiner will sich hier buecken. Alles was man vom Boden aufheben muss wird mit irgendwelchen Hilfsmitteln dort hin befoerdert wo es hin soll, oder man laesst es einfach liegen. Tritt sich fest !
Kehrschaufeln haben lange Stiele und Handfeger gibt es kaum. Wenn es sie dann doch einmal gibt werden sie sicher nur wie Staubwedel genutzt oder die Auslaender kaufen sie.
Regale im Supermarkt werden im Sitzen eingeraeumt, obwohl man bei der Arbeit eigentlich lieber liegen wuerde. Es wuerde aber ein wenig dumm aussehen laege das Personal im Supermarkt herum.
Somit hat man diese kleinen Hoeckerchen entwickelt die es ermoeglichen alle anfallenden Arbeiten im Kundenbereich  im Sitzen erledigen zu koennen.
Sollte es doch einmal passieren das man etwas aufheben muss und es ist auch noch schwer, werden gleich zwei bis fuenf Helfer gerufen die mit anpacken und das Teil wegschieben.  Falls moeglich aber nur mit vereinten Fuessen, denn buecken will ( kann ) man sich nicht.
Gerade im delegieren sind sie Spitzenreiter. Arbeit an andere weiter geben. Der rangmaessig niedrigste Arbeiter hat seinen Gehilfen den er kommandieren kann.

In unserer Gesellschaft lernt man: "Frueh kruemmt sich was ein Haekchen werden will"
Die meisten begreifen schnell das es Lebenssituationen gibt wo man sich unterordnen muss  seinen Mund besser haelt wo es angebracht ist und wie man es macht die Obrigkeiten auszutricksen.
Hier lernen alle ganz schnell nur Letzteres.
Woher kommt es oder warum ist es so das diese, unsere Mitmenschen, Probleme haben Anweisungen zu folgen.
Liegt es daran das sie vor so vielen hundert Jahren als Sklaven nach hier gelangt sind ?
Meine Freundin Paula, uebrigens eine schwarze Trinidadierin ( ich erwaehne die Hautfarbe jetzt nur damit man mich nicht als Rassist abstempelt ) nennt dieses Verhalten das daraus resultiert " Chip on the shoulder ".

Es zieht sich durch alle Bevoelkerungsschichten und  zeigt sich auch bei ( aus ) gebildeten  Personen.
Man nennt es hier Stolz, ich wuerde dafuer sicher ein anderes Wort finden.
Bloody Bay
Wie immer bestaetigen Ausnahmen die Regeln wie die Einstellung meiner Freundin Paula  und noch vieler anderer netter  Bekannter beweist.

Hier in Tobago habe ich das Denken in Farben gelernt. In einem Elternhaus aufgewachsen wo man sagte: Alle Menschen sind gleich, egal welcher Hautfarbe, war fuer mich das Benehmen der hiesigen Bevoelkerung der eigentliche Kulturschock.
Es wurde an mir praktiziert was mit so vielen Auslaendern in Deutschland passiert.
Keiner wollte fuer diese weisse Frau arbeiten. Wenn dann nur fuer ganz viel Geld, denn "Weisse sind immer reich".
Auch heute noch muss ich wenn es um Dienstleistungen geht ueberall und immer mehr bezahlen. Sei es der Automechaniker, der Klempner, die Reinigungshilfe oder der Gaertner.  Sollte man eine/einen solche/n fuer die Arbeit finden werden die Preise schnell ueber den Daumen gemacht und hemmungslos in Rechnung gestellt. Vorab gemachte Preisabsprachen werden nicht eingehalten. Irgend etwas findet sich immer weswegen man nach getaner Arbeit mehr verlangen muss.
Das ich mein Geld hier in Tobago mache und zwar in TT $, ueber kein Konto verfuege wo sich noch Euros befinden interessiert keinen.

Kommen wir zum Sonnenbrillentick.  Das Tragen der Selben in allen Lebensbereichen und Situationen auch wenn`s dunkel ist macht erst einen richtigen West Inder aus. Vor allem Polizisten und Zollbeamte verbergen ihre Augen gerne hinter schwarzen Brillen. Was das wohl zu bedeuten hat ?

http://www.thetobagonews.com/news/100_entrepreneurs_benefit_from__1_2m_in_grants-140253173.html

Auf dem Foto kann man sehen was ich mit dem Sonnenbrillentick meine. Diesen Grand gibt es meines Wissens nur fuer Citizens nicht fuer alle.

Englishmans Bay
Ich finde es nach wie vor unhoeflich wenn mein Gegenueber in einem Gespraech mit mir seine Sonnenbrille auflaesst. Jeder benimmt sich wie  beruehmte Persoenlichkeiten aus Politik, Film und Fernsehen die sich gerne so vor Kameras praesentieren, egal ob die Sonne scheint oder nicht.

Dunkle bis schwarz  getoente  Scheiben in einem Fahrzeug sind zwar verboten aber dennoch sehr verbreitet. Das muss wohl sein denn sonst koennte man nicht am hellichten Tag so ungehemmt Autosex haben, wo immer einem danach ist.
Nicht nur junge Leute betreiben den Sport des "Fremdgehens". Mir ist unbegreiflich warum man dafuer mehr oder weniger oeffentliche Plaetze aufsuchen muss. Es ist doch allgemein bekannt das hier die "Vielweiber" oder "Vielmeannerei" ueblich ist.
In einer Familie mit vielen Kindern ist es ganz normal das sie alle unterschiedliche Vaeter oder Muetter haben. Diese stammen oft nicht von unterschiedlichen Lebensabschnittspartnern sondern aus ausserehelichen oder ausserpartnerschaftlichen ( verheiratet sein muss man nicht ) Beziehungen.

Alles gut und schoen, sollen sie ihren Spass haben, aber bitte nicht vor meiner Tuer. Hinterher muss ich auch noch den Dreck weg machen. Ganz oft sammele  ich die Picknickutensilien,  Foodbox, Bottle, Tissue und Condom  danach auf, damit die Huehner nicht daran herum picken.
Ganz frech finde ich es auch wenn staendig der Motor laufen muss damit es schoen kuehl im Fahrzeug bleibt.  Da kann einem schon der Hut hochgehen.

Nachtrag,
heute morgen habe ich diesen Artikel in der lokalen Zeitung gefunden. Bitte auch die tobagonischen
Stellungnahmen dazu lesen. das ist genau was ich meine, welch ein Gedankengut !!!

http://www.thetobagonews.com/opinion/Foreigners__giving_business__to_foreigners-140253303.html

Warum tue ich mir das an ? Dazu mehr in der naechsten Geschichte.